Dänemark: Lighthouse X – Soldiers Of Love

Eigentlich gehört Dänemark beim Eurovision Song Contest zu unseren Herzländern, alleine schon wegen der örtlichen Nähe. Aber was dieses mal von unseren nördlichen Nachbarn kommt …

M/T: Søren Bregendel, Johannes Nymark, Martin Skriver, Sebastian Owens, Daniel Durn, Katrine Klith Andersen

Die Boyband Lighthouse TEN besteht aus Søren Bregendal, Johannes Nymark and Martin Skriver.
So und jetzt zum Part der Desillusion:
Sören ist 32, war Anfang der 2000er in der Boyband C21. Das ist jetzt kein Scherz: Er wurde in einer Umkleidekabine entdeckt, als er dort gesungen hat. C21 war die erfolgreichste dänische Boyband bis heute, wenn es nach Verkaufszahlen geht. Wie so oft war nach 3 Alben Feierabend
Martin Skiver ist auch schon 29. Wurde in Fredericia an der dänischen Musikakademie ausgebildet. Er hat mit Sören in Highschool Musical 2 in Fredericia gespielt und darüber hinaus noch in vielen weiteren Musicals gespielt.
Johannes ist 30 und ebenfalls in Fredericia ausgebildet und hat dann ebenfalls in vielen Musicals gesungen.
Seit 2014 ist die “Band” zusammen und hat schon sechs Singles veröffentlicht.

Christoph

Ich habe mir ja den dänischen Vorentscheid angesehen, und für die, die sich fragen, warum eigentlich immer die skandinavischen Vorentscheide, ich verstehe halt ein wenig dänisch und kann daher dänischem TV folgen und wir haben es halt hier im Kabel 🙂
Um den Beitrag jetzt noch mal zu bewerten bin ich anders heran gegangen. Was erwarte ich von einer Boyband? Gute Stimmen, die ich von einander unterscheiden kann, die miteinander aber harmonieren. Ein bißchen Schleim darf natürlich nicht fehlen und der Song muss ins Ohr gehen. Bei der Performance will ich eine richtig gute Tanzshow von richtig gutausehenden Jungs sehen.
Gleich beim ersten Punkt versagen die Jungs auf voller Linie. Wenn man das Lied hört, kann ich nicht feststellen, wer denn da jetzt singt. Besonders toll sind sie auch nicht und ich befürchte, dass sie auf der Bühne ähnlich platt rüberkommen werden. Immerhin singen sie zusammen und sind immer auf dem Punkt.
Kommen wir zum Song: Ich hab ihn, während ich das hier schreibe schon wieder vergessen.
Performance habe ich nicht gesehen …
Kein Finale

Daniela

Der Song beginnt mit einem Klavier wie bei East17s-Stay another day. Nach wenigen Takten folgt der Stampf-Beat zum Mitklatschen und eine Stimme wie Nino de Angelo. Zweite Stimme. Noch dünner, wird von der Musik erschlagen. Der dritte könnte da sein, aber auch einfach nur die Lippen bewegen, ich weiß es nicht. Alles ein wenig zu hoch gesungen für meinen Geschmack. Der Refrain klingt wie etwas, das Unheilig zurückschicken würde, und ich komme immer noch nicht darauf, woran es mich erinnert. Dann noch ein wenig Rihanna-Artiges. Klingt wie alles, was man mal im Radio gehört hat, nur schlechter. Der Liveauftritt, den wir ja auch in den Shownotes verlinkt hat, wird mehr durchgeatmet als wirklich performt.
Ich finde das wirklich sehr schade, denn auch wenn es ein Musikwettbewerb ist, brauchen wir nicht darüber reden, dass die Jungs ziemlich in mein optisches Beuteschema fallen. So wie einige meiner Freundinnen (und natürlich Freunde) sich im letzten Jahr am italienischen Beitrag erfreut haben, wäre also hier bei mir das Paket fertig geschnürt – skandinavisch aussehende Jungs Ende Zwanzig bis Mitte 30, der mittlere sieht auch noch ein wenig aus wie David Tennant – wenn die Musik und vor allem der Gesang auch nur ansatzweise hätte mithalten können, wäre das mein Finalteilnehmer. So sage ich:
Kein Finale. Sehr schade fürs Auge 😉

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